Partei Bibeltreuer Christen – eine Bilanz
In der deutschen Parteienlandschaft gibt es neben den großen (gerne “etabliert” genannten) Parteien auch eine ganze Reihe von kleinen Parteien. Unter diesen befinden sich mehrere, die sich explizit als christlich bezeichnen. Von einer dieser Parteien, der PBC, der Partei Bibeltreuer Christensoll an dieser Stelle ausführlich die Rede sein.
Ich selbst war in dieser Partei mehrere Jahre lang Mitglied. Zweieinhalb Jahre war ich Mitglied des Bundesvorstands, davon eineinhalb Jahre ihr Generalsekretär. Im April 2011 bin ich von meinen Ämtern zurückgetreten und aus der PBC ausgetreten. Meinen ehemaligen Kollegen und allen, die es sonst noch interessiert, möchte ich erklären, wie es zu diesem Rücktritt kam und wieso ich den Ansatz der PBC heute für falsch halte.
An sich halte ich das politische Engagement von Christen in Deutschland für richtig und wichtig, aber so, wie es in der PBC geschieht, kann es nicht funktionieren und es ist in dieser Form auch vor Gott selbst nicht zu verantworten.
Die meisten Gedanken, die ich hier veröffentliche, sollte meinen ehemaligen Vorstandskollegen nicht neu sein. Ich habe mehrfach versucht, diese Dinge mit ihnen zu diskutieren und Konsequenzen daraus zu ziehen, allerdings ohne durchschlagenden Erfolg.
Im Einzelnen:
- Was ist eine Stimme wert? Wie mich ein Auszählfehler bei einer Wahl dazu gebracht hat, mich in der Politik zu engagieren.
- Mein Beitritt zur PBC
- der Gründungsballast der PBC, an dem die PBC trotz aller Erneuerungsversuche immer noch leidet, insbesondere
- das historische Erbe der Plakatmission unter dem Deckmäntelchen einer Partei
- ein Parteiprogramm, das in Wirklichkeit unwichtig ist
- nach über 20 Jahren Parteigeschichte ist Mitgliederzahl der PBC immer noch gering, zu gering, um in Deutschland politisch etwas zu bewegen.
- in einer Partei, die sich selbst für die einzig bibeltreue Partei in Deutschland hält, hätte ich einen christlicheren Umgang untereinander erwartet.