Schottland und der lange Arm von Brüssel

Flagge_Schottland_200pxDie gute Nachricht: der Union Jack bleibt uns erhalten. Kleinbritannien ist abgesagt. Die schlechte Nachricht: die EU hat ihr hässliches Gesicht gezeigt.

Ich hätte es den Schotten von Herzen gegönnt, ihren eigenen Staat zu bekommen. Staaten sollen auch Heimat sein. Und wenn Staaten so groß sind, dass man sich von ihnen nicht vertreten fühlt, und wenn die Hauptstadt so fern ist, dass man von “denen” statt von “uns” spricht, dann ist etwas faul im Staate Dänemark, will sagen United Kingdom. Warum nur muss ich gerade jetzt spontan an Brüssel und die EU denken…

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Kann man Wähler “mitnehmen”?

Die Erfolge der AfD führen bei den “etablierten” Parteien derzeit zu hektischer Aktivität.  Man will so tun, als könne man das Problem ignorieren und aussitzen. Und gleichzeitig merkt man: damit geht das Problem nicht weg. Irgendwie muss man sich wohl mit den programmatischen Positionen der AfD auseinandersetzen. Das dann aber bitte ohne die Anfragen der AfD an den politischen Status Quo so ernst zu nehmen, dass es Folgen für die eigene Politik hätte. Die Schuld sucht man stattdessen vorrangig bei den Wählern. Und irgendwie geht das Problem damit nicht weg.

Ein klassisches Beispiel dafür hat heute die Zeit in einem drolligen Artikel geliefert. Es geht um den CDU-Fraktionsvize Michael Fuchs.

CDU-Politiker Fuchs mahnt eine Analyse an, ob sich Wähler von der Union nicht mehr ausreichend mitgenommen fühlen.

Als ehemaliger CDU-Wähler gebe ich meinen Widerspruch wie folgt zu Protokoll:

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