Zwei Jahre Fukushima

Zwei Jahre ist es heute her, dass die Reaktoren von Fukushima außer Kontrolle geraten sind. Dreifache Kernschmelze. Nach Tschernobyl das zweite Mal. Was hat die Welt daraus gelernt? Nicht genug. Noch immer werden Atomkraftwerke geplant und gebaut.

Die Kernkraftbranche meint, bei Neuanlagen die Sicherheit im Griff zu haben. Aber ist das überhaupt möglich? Bei Tschernobyl war es ein Steuerfehler. Ungefähr so wie bei einem Auto. Auch da kann man links anzeigen und rechts abbiegen.
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Wie teuer wird der Atomausstieg?

Kernkraftwerk BrokdorfFrüher habe ich von der Tageszeitung „die Welt“ viel gehalten. Sie war mein konservatives Leib- und Magenblatt. Diese Zeiten sind schon länger vorbei. So richtig verdorben hat es sich „die Welt“ mit mir dann seit Fukushima. Zur Erinnerung:
Das, wovor Kritiker immer wieder gewarnt haben, ist in Fukushima eingetreten. (Nicht zum ersten Mal, da war doch mal Tschernobyl. Ist Harrisburg  noch ein Begriff? Schon mal von der „Osturalspur“  gehört?)
Nach diesem umweltpolitischen Erdbeben kam dann Bewegung in die Atompolitik Deutschlands. Als Konservativer finde ich, ist dieser Atomaustieg ein Schritt in die richtige Richtung, ein langsamer, aber immerhin. Konservativ zu sein heißt ja, bewahren zu wollen. Und die Umwelt vor Fukushima, Tschernobyl, Harrisburg etc. zu bewahren, müsste dann doch eigentlich konservativ sein?

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