Die Inspiration der Bibel
2. Tim 3,16+17 “Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.”
Wieviel Prozent der Bibel sind eigentlich von Gottes Geist inspiriert? 50%? 60%? Weit gefehlt. ALLE Schrift, die GANZE Bibel ist von Gott inspiriert.
Manche Christen versuchen, sich darum herumzumogeln, indem sie einen Unterschied konstruieren zwischen Verbalinspiration (wörtlicher Inspiration), die sie ablehnen und einer Inspiration der grundlegenden Gedanken, die sie akzeptieren. Die Bibel selbst widerspricht dem in 2. Tim 3. Und wenn Paulus nicht reichen sollte, dann lasst uns Jesus dazu hören:
Jesus sagt dazu in Matthäus 5,18:
“Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.”
Die GANZE Schrift ist von Gott inspiriert. Jedes Wort hat seinen Sinn. Jeder Buchstabe hat seinen Sinn. Bei Buchstabe steht im Griechischen von Mat 5,18 “Iota”, das war der kleinste Buchstabe des hebräischen Alphabets. Und das Strichlein bezeichnet einen kleinen Haken, der ähnliche Buchstaben im hebräischen Alphabet deutlich voneinander unterscheidet.
Die beste Illustration, die ich dazu kenne, ist eine Skulptur aus der Fassade der Petrikirche in Hamburg. Auf der Schulter des Evangelisten Matthäus sitzt ein Engel und zeigt auf das Buch. Ja, Matthäus hat das Matthäus-Evangelium geschrieben. Aber Gott selbst hat seine Engel geschickt, der aufgepasst hat und der dafür gesorgt hat, das der gesamte Text aus Gottes Sicht in Ordnung war. Matthäus war der Sekretär. Gott war der Chef. Der Chef hat den Text durchgesehen. Er hat alles korrigieren lassen, was zu korrigieren war und hat es am Ende unterschrieben und rausgeschickt. Deshalb: Inspiration bei 100%.

Übersicht über meine Notizen zur Bibel.
Bildnachweis:
- Engel: eigenes Foto