Barmherzigkeit oder Opfer – zur Diskussion um die “Pille danach”

Der Bundesrat hat sich dieser Tage dafür ausgesprochen, dass die “Pille danach” rezeptfrei in Apotheken erhältlich sein sollte. Hierzu meldet sich nun Hartmut Steeb, einer der prominentesten Evangelikalen Deutschlands, in einem idea-Artikel
zu Wort. Steeb ist Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz und Vorsitzender des Treffens Christlicher Lebensrecht-Gruppen. Gegenüber idea nannte er die Forderung des Bundesrats “völlig inakzeptabel”. Er redete von “Vernichtung menschlichen Lebens” und behauptete

Durch die Freigabe des Medikamentes würden Frauen verstärkt dem Druck ihrer Freunde ausgesetzt, „das Kind wegmachen zu lassen“.

Auch nach mehreren preußischen Nächten bin ich darüber noch immer erbost. Den Zustand der evangelikalen Bewegung betrachte ich zunehmend mit Sorge.

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